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Öffentliches Fachreferat von Erich Brechbühl

23. August 2019Detailansicht öffnen

Am 23. August 2019, Beginn 19.00 Uhr, in der Aula der SfG

Mixer ist ein herausragendes Schweizer Design-Studio, dessen Schwergewicht in der Plakatgestaltung und im Corporate Design liegt. Brechbühls Auftraggeber sind unter anderem Nike, das Museum für Gestaltung Zürich und viele kulturelle Institutionen in und um Luzern.

Seine Grafik-Karriere begann Brechbühl mit der Lehre im Studio von Niklaus Troxler in Willisau. Danach gründete er sein eigenes Grafikdesign-Studio Mixer in Luzern. Seit 2007 ist er ein Mitglied von Alliance Graphique Internationale. 2009 war Brechbühl Mitgründer des Grafikfestivals Weltformat in Luzern, welches zu den grössten Plattformen für Grafikdesign der Schweiz gehört.

«In St.Gallen werde ich über die Hintergründe meines Schaffens, ehrenamtliche Projekte und einige Prozesse im Plakatdesign sprechen.»

Eintritt CHF 20.–, Kostenlos für Alumni-Mitglieder sowie Schüler der SfG

Einzelausstellungen:
Ecuador Poster Bienal, Quito EC
Bienal del Cartel Bolivia BICeBé, La Paz BO
3sec.gallery, Breda NL (mit Felix Pfäffli)
Xi’an Design Union CN

Auswahl internationaler Vorträge:
CIC – Contemporary Image Collective, Cairo EG
Ecuador Poster Bienal, Quito EC
Shenzhen International Poster Festival CN
Projector, Kiev UA
Design Summer, Berlin DE
Typomania Tomsk RU
RANEPA Design School, Moscow RU
Typomania Festival, Moscow RU
Forward Session, Zürich CH
Bienal del Cartel Bolivia BICeBé, La Paz BO
D3, Dubai Design Week UAE
Forward Festival, Zürich CH
PolyU, Hong Kong
WeltTalk, Weltformatkorea, Seoul KR
UdK Universität der Künste, Berlin DE
Cooper Union, New York USA

Auswahl internationaler Preise:
Gold Prize, Digital Out of Home Category,
Swiss Poster Award 2017
Gold Prize, Swiss Print Award
Visitor’s Award, Int. Biennial of Graphic
Design, Brno
Golden Bee Award, Category A: Fresh Wind,
Golden Bee 13, Moscow
Winner, Typography Video Contest,
Winner, 20th Biennial Colorado,
International Invitational Poster Exhibition
Silver Prize, Public Service Category,
Swiss Poster Award 2015
Bronze Prize, Cultural Category,
Swiss Poster Award 2014
3rd Prize, Trnava Poster Triennial, Slovakia
Winner, 19th Biennial Colorado,
International Invitational Poster Exhibition
TPDA Award, Taiwan International Graphic Design Award
First Prize, GrafiaTapani Aartomaa Prix,
Lahti Poster Triennial, Finland
TDC Prize, Tokyo TDC Annual Awards 2013

100 Beste Plakate 18 in St.Gallen

5. September 2019Detailansicht öffnen

Vernissage:
5. September 2019, 19 Uhr

Ausstellung:
5. – 24. September 2019
Schule für Gestaltung
Demutstrasse 115
9012 St.Gallen

Der Wettbewerb «100 Beste Plakate» kürt jedes Jahr die besten Plakate aus den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erstmalig ist die Ausstellung vom 5. bis zum 24. September 2019 in St.Gallen an der Schule für Gestaltung zu sehen. Beginnend mit der Eröffnung im Kulturforum der Staatlichen Museen zu Berlin setzt die Wanderausstellung ihre Reise um die Welt fort und endet im MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien. St.Gallen ist dabei die erste Destination der deutschen Schweiz.

Die Vernissage am 5. September 2019 um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung in St.Gallen.
In einer kurzen Einstiegsrede werden die Hintergründe zur Ausstellung sowie der Bezug zur St.Galler Plakattradition beleuchtet. Der gemeinsame Apéro ermöglicht den Teilnehmern, den Repräsentanten der «100 Besten Plakate» Fragen rund um die aktuelle Ausstellung zu stellen.

Der Wettbewerb als Gradmesser
Gezeigt werden Spitzenleistungen des aktuellen Plakat-Designs, denen es gelingt, neue Aspekte im traditionsreichen Medium Plakat zu setzen. Die Rolle von «100 Beste Plakate» als Indikator aktueller und kommender Gestalter ist mitunter der interessanteste Aspekt der jährlichen Veranstaltung. Kein anderer Wettbewerb des deutschsprachigen Raums bildet den Status quo von Grafik, Fotografie, Illustration und Typografie so verlässlich und beständig ab. Das Plakat verbindet diese unterschiedlichen Gestaltungselemente auf einem Format und kann es sich als höchst temporäres Medium erlauben, aktuellen visuellen Entwicklungen zu folgen.

Der Wettbewerb als Archiv
«100 Beste Plakate» versteht sich in der Rolle ebenfalls als Konservator des aktuellen Plakatgeschehens. Exemplare der Gewinnerplakate werden von den Veranstaltern des Wettbewerbs an verschiedene traditionsreiche Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz übergeben. Die ausgezeichneten Arbeiten werden in digitaler Form Teil des wettbewerbseigenen Online-Archivs und erhalten schliesslich ihren Platz im jährlichen Ausstellungskatalog.

Öffentliches Fachreferat von Manuela Pfrunder

20. September 2019Detailansicht öffnen

Am 20. September 2019, Beginn 19.00 Uhr, in der Aula der SfG

Sie ist eine der renommiertesten Schweizer Grafikdesignerinnen, deren Kompetenzen in der Visuellen Kommunikation, Beratung, in Design- und Kulturanalysen liegen.

Pfrunder gestaltet unter anderem die Schweizer Banknoten. Sie gibt uns Einblick, was es heisst, das bekannteste in Papier realisierte Produkt der Schweiz zu gestalten. Was bedeutet es das Thema «Weltoffene Schweiz» durch das Medium Banknote zu vermitteln? Wie kann man ein nicht reproduzierbares Produkt produzieren? Und wie kann man neue und moderne Wege gehen bei einem solch traditionsreichen Medium? Sei dabei, wenn Manuela Pfrunder erstmalig Antworten auf diese und viele weitere Fragen zur gesamten Banknotenkollektion gibt.

«In St.Gallen werde ich über meinen Werdegang und damit verbundene Werke sowie den Gestaltungsprozess zu den Schweizer Banknoten sprechen.»

Parallel zum Fachreferat von Manuela Pfrunder ist die Ausstellung der 100 besten Plakate Deutschland Österreich Schweiz vor der Aula der SfG zu sehen.

Eintritt CHF 20.–, Kostenlos für Alumni-Mitglieder sowie Schüler der SfG

 

Zu Manuela Pfrunder:

Im Jahr 2000 schloss Pfrunder die Ausbildung an der Fachklasse Grafik Luzern ab. Ihre Abschlussarbeit «Die Fortsetzung der Schöpfung» gewann den Förderpreis 2000 des SGV und im Rahmen der Veranstaltung Design Preis Schweiz 2001 den Willy-Guhl-Preis für Kommunikationsdesign. Hierauf aufbauend entstand das Buchprojekt «Neotopia», das durch die Unterstützung von UNICEF 2002 beim Limmatverlag erschien. Sie ist Mitglied des SGV.

Manuela Pfrunder erhielt 2005 von der Nationalbank den Auftrag zur Gestaltung der Schweizer Banknoten. Das Projekt begann mit dem Wettbewerb 2005 und dauert bis heute an. Als Erste wurde die 50er-Note am 6. April 2016 anlässlich der Medienkonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie wurde von der internationalen Banknotengesellschaft zur schönsten Banknote 2016 gewählt. 2019 wird die Serie mit der 100er-Note komplettiert.